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Wirtschaftsnachrichten für Personenverkehr
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Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder informierte sich bei einem Rundgang über das Messegeschehen auf der Bus2Bus. ( Foto: Thomas Burgert )
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Nächste Bus2Bus 2028 wird auf drei Tage erweitert
Messe 2026 war so politisch wie nie
Mit rund 3200 Fachbesuchern, mehr als 156 Ausstellern sowie 60 ausgestellten Bussen, hat die Fachmesse Bus2Bus in ihrer fünften Ausgabe eine große Strahlkraft bewiesen.
»Die Bus2Bus« hat in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig der direkte Dialog zwischen Politik und Branche ist. Noch nie war die politische Präsenz so hoch, noch nie der Austausch so intensiv«, sagte Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) als Fazit zur Messe. »Genau diesen Schulterschluss brauchen wir, um die aktuellen Herausforderungen der Transformation gemeinsam zu bewältigen und die Zukunft der Busmobilität aktiv zu gestalten.«

Ein starkes Wachstum zeigte sich bei der Zahl der Fachbesucher: 13 Prozent gegenüber 2024. Zahlreiche Busunternehmen aus der gesamten Republik und darüber hinaus waren vor Ort und brachten ihre Perspektiven und Erfahrungen aktiv in die Diskussionen ein. Die Stimmung unter den Fachbesuchenden kann als rundherum positiv bezeichnet werden: Neun von zehn befragten Fachbesuchern sind mit der Veranstaltung insgesamt sowie mit ihrer Rolle als Plattform für Innovationen und Neugeschäfte (sehr) zufrieden. In ebenso hohem Maße werden die wichtigsten Besuchsziele »Neue Busse sehen« und »Networking« erreicht. 
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Auf der Bus2Bus waren insgesamt 60 Busse zu sehen, ein MAN- und ein Neoplan-Fahrzeug hier am Stand von MAN Truck & Bus. ( Foto: Thomas Burgert )
Rund 90 Prozent der Besucher bewerten das geschäftliche Ergebnis positiv. Ebenso viele würden die Veranstaltung in der Branche weiterempfehlen und auch künftig wieder besuchen. »Für uns ist vor allem wichtig, dass wir hier mit der Privatwirtschaft im Busbereich einen spezifischen Kunden vorfinden. Die Qualität der Besucher ist gut, es ist sehr viel los. Der Fokus liegt auf Kennenlernen, Kontaktpflege und -erweiterung sowie Erstgesprächen. Auf der Bus2Bus machen wir die initialen Schritte, ohne die passiert gar nichts«, sagte Martin Dorsch, Sales and Marketing Expert e-Mobility Jebsen & Jessen.

Politischer Höhepunkt der Bus2Bus war der Besuch von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) am zweiten Messetag, er sprach im Bühnenprogramm und informierte sich bei einem Rundgang über das Messegeschehen. Überhaupt war die Messe vielleicht noch nie so politisch wie in diesem Jahr. Hochrangige Vertreter aus Bundestag, Landespolitik, Ministerien und der EU-Kommission nutzten die Bus2Bus für den direkten Austausch mit dem Busmittelstand. 

Der Dialog zwischen Politik und Branche fand dabei nicht nur auf den Bühnen statt, sondern zog sich durch die gesamte Messe: auf der Partner Stage, bei zahlreichen Standbesuchen von Abgeordneten sowie in direkten Gesprächen mit Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. So sagte Halit Özgur Altinsoy, International Sales Director Karsan: »Während der Veranstaltung boten wir den Besuchern zudem die Möglichkeit, unsere fortschrittliche Technologie hautnah zu erleben – durch eine Live-Demonstration unseres autonomen Karsan E-Atak-Fahrzeugs im Außenbereich.«
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Heinz Friedrich, Geschäftsleiter Vertrieb & Service Deutschland von Daimler Buses (links) im Gespräch mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnider. ( Foto: Thomas Burgert )
»Die Bus2Bus 2026 war so politisch wie nie. Neben zentralen Zukunftsthemen, wie dem autonomem Fahren und der Elektrifizierung von Busflotten, zählen steigende Energiepreise zu den drängendsten Herausforderungen der Branche«, sagte Christiane Leonard. »Umso wichtiger ist gerade deshalb der direkte Austausch mit der Politik. Der Besuch von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sowie die Präsenz des Bundestagsverkehrsausschusses und des Parlamentskreises Bus sind ein klares Signal für die wachsende Bedeutung der Busbranche.«

Auch jenseits der Bühnen wurden politische Themen intensiv verhandelt. Auf der dieses Jahr zum ersten Mal ins Leben gerufene Partner Stage setzten die bdo-Landesverbände praxisnahe Impulse, etwa zu regionalen Herausforderungen und der konkreten Umsetzung politischer Vorgaben. Der Austausch am bdo-Stand sowie die sogenannte »Future Night« boten zusätzliche Gelegenheiten für vertiefte Gespräche.

Man entwickle das Messekonzept der Bus2Bus weiter, so die Messe Berlin. Mit einer eigenen »Bus2Bus Zone« auf der Innotrans Asia in Singapur vom 7. bis 9. September 2027 wolle man die Themen und ihr Netzwerk in internationale Wachstumsmärkte tragen, so die Messe Berlin. Gleichzeitig erweitere man das Format am Standort Berlin: Ab 2028 wird die Bus2Bus von zwei auf drei Tage verlängert. Dirk Hoffmann, Geschäftsführer der Messe Berlin, sagte dazu: »Die Busbranche steht vor grundlegenden Veränderungen – technologisch, strukturell und im Wettbewerb. Die Bus2Bus schafft den Raum, in dem daraus Orientierung entsteht und Zukunft gestaltet wird.« Die nächste Bus2Bus findet vom 4.bis 6. April 2028 auf dem Messegelände Berlin statt.
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Von: Thomas Burgert
Veröffentlicht am: 20.04.2026
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