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Bei der Verabschiedung von Karl Reinhard Wissmüller, im Bild von links.: Udo Diehl (1. Vorsitzender LHO), Karl Reinhard Wissmüller, Daniel Sallwey (stv. Vors.), Frank Engelhardt (stv. Vors.) ( Foto: LHO )
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Landesverband Hessischer Omnibusunternehmen - meistgelesen am 23. März 2026
Karl Reinhard Wissmüller verabschiedet - Udo Diehl als Nachfolger gewählt
Nach 30 Jahren, davon 20 Jahre als 1. Vorsitzender, wurde Karl Reinhard Wissmüller auf der Mitgliederversammlung des Landesverbands Hessischer Omnibusunternehmen (LHO) am 20. März in Hanau feierlich verabschiedet.
»Markt funktioniert nur mit Marktteilnehmern« – so lautete das Credo Wissmüllers laut LHO.
Deshalb habe er sich seit dem Beginn europaweiter Ausschreibungswettbewerbe ab 2004 in Hessen dafür engagiert, möglichst viele, auch kleinere Unternehmen im Markt zu halten. Dies auch im Interesse öffentlicher Auftraggeber: 

»Echter Wettbewerb findet nur dort statt, wo es unterschiedliche Anbieter gibt und große Konzerne nicht alle Mittelständler aus dem Markt drängen.« Dafür hat Wissmüller jahrelang gekämpft, so der LHO. Für seine Verdienste und seinen Einsatz im Namen des privaten Omnibusgewerbes wurde er von der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden des LHO ernannt.

Als Nachfolger wurde sein bisheriger Stellvertreter Udo Diehl (Wetter) gewählt. Als neuer 
stellvertretender Vorsitzender neben Daniel Sallwey (Reinhardshagen) wurde Frank Engelhardt (Heidenrod) gewählt. Ebenfalls verabschiedet wurde Uwe Bahr, der nach 20 Jahren aus dem LHO-Vorstand ausschied. 

Neu in den erweiterten Vorstand wurden Patrick Bahr und Rainer Sauter gewählt, wiedergewählt wurden Udo Erletz, Bianca Frölich, Mark Philippi und Stephanie Schramm.

Staatssekretärin Ines Fröhlich vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum betonte in einem Grußwort im öffentlichen Teil der Versammlung die Bedeutung der Busse im ÖPNV (»das am meisten genutzte Verkehrsmittel«): Nur mit Bussen könne Hessens Landesregierung ihr Ziel verwirklichen: »Mehr Mobilität mit weniger Verkehr«. Sie sprach sich dafür aus, Busunternehmen verlässliche Rahmenbedingungen und Finanzierungsstrukturen zu bieten sowie die Vergabeverfahren im ÖPNV zu vereinfachen.

Zum Thema »Leere Kassen - volle Busse« diskutierten neben Landtagsabgeordneten von CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP der stellvertretende Vorsitzende des LHO, Daniel Sallwey, sowie die Hauptgeschäftsführerin des bdo, Christiane Leonard, in einer Podiumsdiskussion. 

Christiane Leonard erklärte in einem Eingangsstatement, wie stark Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffe. Die Erwartungen von Politik und Gesellschaft an einen attraktiven, klimafreundlichen, digitalisierten ÖPNV seien hoch, doch seien die Finanzmittel dafür zu knapp: »Wer mehr Leistungen bestellt, muss auch eine entsprechende Finanzierung sicherstellen,« sagte sie. Daniel Sallwey sprach sich in der Diskussion dafür aus, mehr funktionale Elemente im Vergabeverfahren zuzulassen, um das Know-how der Busunternehmen starker berücksichtigen zu können.

Zur Verabschiedung von Karl Reinhard Wissmüller würdigten langjährige Weggefährten die Leistungen Wissmüllers. Und auch dessen Lieblings-Formulierungen, die in der Zusammenarbeit mit ihm immer wieder zu hören seien, so der LHO. Erkläre Wissmüller, dass er aus dem Odenwald komme, umschreibe er diese Region stets als »Schwanzhaar des Hessischen Löwen«. Weisheiten, Argumente und Forderungen, die ihm besonders wichtig seien, wiederhole er unablässig, gebetsmühlenartig, wie der LHO schreibt. Darum habe Wissmüller zum Abschied eine tibetanische Gebetsmühle, einen Löwenschwanz sowie Lob und Anerkennung von vielen Kolleginnen und Kollegen erhalten.
Von: Vera Wendlandt
Veröffentlicht am: 23.03.2026
Kategorien: Personalien Verbände
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