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Wirtschaftsnachrichten für Personenverkehr
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Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent stieg am 7. März weiter an, auf 92,7 Dollar pro Barrel.  ( Grafik: Tecson )
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Ölpreisanstieg auf 92,7 Dollar - meistgelesen am 9. März 2026
Sorge vor langanhaltender Energiepreiskrise wächst
Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent stieg am 7. März weiter an, auf 92,7 Dollar pro Barrel. Ein kritisches Niveau, wie Analysten meinen.
Laut einem Bericht des Handelsblatts« hat der Ölpreis ein kritisches Niveau erreicht. So wecke die aktuelle Lage Erinnerungen an die Inflationswelle infolge des Ukrainekriegs, erklärt Benjamin Dietrich, Leiter für globale Anleihen beim Vermögensverwalter Lazard in New York laut »Handelsblatt«. Über 90 Dollar habe Brent in den vergangenen zehn Jahren nur zum Start des Ukrainekriegs im Jahr 2022 und im September 2023, als das Ölkartell Opec seine Förderung kürzte, gekostet. 

Würden die Energiepreise weiter steigen, verteuerten sich auch die Produktions- und Transportkosten in fast allen Wirtschaftssektoren. Dietrich warnt: »Sollte der Konflikt nicht kurzfristig beendet werden können, droht ein nachhaltiger Energiepreisschock.« Je länger der Krieg dauere, desto größer werde die Gefahr. In einem Extremszenario seien bis zu 150 Dollar je Barrel denkbar, so die britische Bank Barclays laut Handelsblatt. Im Juli 2022 erreichte der Preis 139 Dollar.

Aus Angst vor Angriffen durch den Iran fahren kaum noch Tanker durch die Straße von Hormus, einem Schlüssel für die Weltmärkte, so Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank laut Handelsblatt. Hierdurch entstünde ein logistischer Engpass. Der katarische Energieminister Saad al‑Kaabi warnte bereits, dass Energieexporte in der gesamten Golfregion innerhalb weniger Tage zum Erliegen kommen könnten: »Wenn dieser Krieg noch einige Wochen andauert, wird das weltweite BIP-Wachstum darunter leiden«, sagte er der »Financial Times«. Erste Produzenten aus der Region hätten ihre Förderung bereits deutlich reduziert, weil die Lagertanks gefüllt seien und es kaum noch leere Frachter gebe. 

Gelinge es, dass der Transport durch die Straße von Hormus wieder reibungslos vonstattengehe, wäre das ein Signal für ein allmähliches Aufatmen an den Märkten, erklärt Stanzl laut Handelsblatt. Auch Ökonom James Smith von der ING argumentiert, dass die Energiepreise im zweiten Quartal wieder sinken würden, wenn sich das Energieangebot nach vier Wochen zu normalisieren beginne. 
Von: Vera Wendlandt
Veröffentlicht am: 09.03.2026
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